Triumph Spitfire

Triumph Spitfire Sachverständigenbüro Weber Saarbrücken Triumph Spitfire

Der Triumph Spitfire war ein Roadster, der vom britischen Automobilhersteller Triumph von 1962 bis 1980 in verschiedenen Versionen produziert wurde.

Der erste Spitfire, der Spitfire 4, wurde von Oktober 1962 bis Dezember 1964 gebaut. Abgelöst wurde er durch den Spitfire 4 MK2, der von Dezember 1964 bis Januar 1967 produziert wurde. Danach erschien der Spitfire MK3 (Januar 1967 bis Dezember 1970). Eine modernisierte Version war der von November 1970 bis Dezember 1974 gebaute Spitfire MK4 (1300). Das letzte Modell war der Spitfire 1500, der von Dezember 1974 bis August 1980 hergestellt wurde.

 

Der ADAC verlieh dem Spitfire 1500 wegen dessen Qualitätsmängel die „Silberne Zitrone“.

 

1965 erzielte der Spitfire den Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans, ein zweiter Spitfire belegte den zweiten Platz der kleinsten Kategorie. Dazu ist anzumerken, dass diese beiden Autos als letzte gewertet wurden, eine deutlich geringere Rundenzahl als der Klassensieger des Vorjahres erreichten und aufgrund der Zuverlässigkeit – alle Klassengegner fielen aus - siegten.

Das Fahrverhalten des Spitfire wurde scharf kritisiert, da die Pendelachse bauartbedingt bei hohen Querbeschleunigungen zum Ausfedern neigt und so das Fahrzeugheck aushebeln kann, was zu einem schwer zu kontrollierenden Übersteuern führt.

 

 

 

 

 

 

Corvette Stingray

 

 

 

Die C3 (auch Stingray genannt) wird im Herbst des Jahres 1967 eingeführt. Das Design (Designer: David Holls) ist stark an das Mako-Shark-II Show-Car angelehnt, das seinerseits zahlreiche Elemente des 1954 von Bertone entworfenen Arnolt-Bristol zitierte. Die Corvette C3 wirkt optisch deutlich massiver als ihre Vorgänger und wird aufgrund ihres auffallenden Kotflügelschwunges auch „Coke-bottle-shape-Corvette“ genannt, da das Seitenprofil einer Coca-Cola-Flasche ähnlich sieht. Teile der Fachpresse kritisierten, dass beim Design des neuen Modells praktische Belange gegenüber ästhetischen Spielereien in den Hintergrund getreten seien. Moniert wurden beispielsweise auch die hinter einer herausfahrbaren Abdeckung verborgenen Scheibenwischer, welche für nicht frostsichere Gegenden untauglich waren. Erhebliche Probleme gab es auch mit der Motorkühlung, erst kurz vor Produktionsanlauf erhielt die Frontschürze unterhalb der Stoßstange zusätzliche Kühlluftöffnungen und eine Spoilerlippe. Auch mit der Verarbeitungsqualität stand es nicht zum Besten; die US-Zeitschrift „Car and Driver“ gab 1967 einen Testwagen ungetestet an das Werk zurück, da er eine lange Qualitätsmängelliste aufwies.

Ab 1969 (bis 1976) taucht auf dem vorderen Kotflügel der „Stingray“-Schriftzug auf, allerdings in einem Wort, im Gegensatz zur C2. Das Coupé verfügte über zwei herausnehmbare Dachhälften, wobei ein Mittelsteg verbleibt, sodass das Coupé auch T-Top genannt wird. Das Cabrio wird, aufgrund verstärkter Sicherheitsbestimmungen in den USA, nur bis 1975 angeboten.

Für das Modelljahr 1973 erhielt die Corvette, um die neuen Bestimmungen über Aufprallschutz bis 5 mph einzuhalten, einen vorderen Stoßfänger aus Polyurethan, am Heck blieb es bei der konventionellen Chromstoßstange, die allerdings im folgenden Modelljahr ebenfalls einem, nur 1974 mittig geteiltem, PU-Bumper weichen musste.

 

 

 

 

Alfa Romeo Zagato

 

 

 

Der Alfa Romeo Junior Zagato, ein zweitüriges, sportliches Fließheck Sportcoupé, wurde von 1969 bis 1975 produziert. Der Entwurf des Fahrzeug stammte von Ercole Spada, dem Entwicklungsleiter der Karosseriefirma Zagato. Hergestellt wurde die Karosserie bei Zagato, dort erfolgte auch die Endmontage. Die Technik stammte im Wesentlichen von der Alfa Romeo Giulia. Vertrieb und Service übernahm Alfa Romeo. Das Fahrzeug wurde erstmals auf dem Turiner Autosalon 1969 vorgestellt. Anders als einige frühere Alfa Zagato Typen handelt es sich nicht um ein reinrassiges Sportfahrzeug sondern eher um ein Gran Turismo.
Das Design war seiner Zeit deutlich voraus. Es war geprägt durch glatte, schnörkellose Flächen und eine große, verglaste Heckklappe. Beide Elemente wurden später von zahlreichen Kompaktwagen und sportlichen Coupés übernommen (z. B.: Alfa Romeo GTV oder Honda CRX). Außergewöhnlich war die Verkleidung der gesamten Wagenfront aus einem durchsichtigen Kunststoff, wobei nur das Alfa-Herz ausgespart wurde. Die Gestaltung des ovalen Armaturenbretts wiederholte Elemente des Frontdesigns. Die ansprechende Karosserie hatte aber auch Mängel. Die beiden Rücksitze waren so schmal, dass sie nur als Ablage genutzt werden konnten und der Kofferraum verfügte unter der großen Heckscheibe über keine Sichtblende.
Die erste Serie mit der Bezeichnung GT 1300 (Typ 105.93) wurde bis 1972 mit einer Stückzahl von 1.108 Exemplaren gebaut. Die zweite Serie hieß GT 1600 (Typ 115.24) und wurde von 1972 bis 1975 mit nur 402 Exemplaren hergestellt. Dank guter Aerodynamik und geringen Gewichts erzielte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h bzw. 185 km/h.

 

 

 

 

 

 

 

 

 4CV-Police